06/11/2020 – Fachkräftemangel in der IT der Finanzwirtschaft

Aufgrund der Corona-Pandemie nimmt der Fachkräftemangel in der IT neue Ausmaße an. Davon ist gerade die IT-Branche der Finanzwirtschaft besonders betroffen. Laut einer Umfrage sollen mehr als 100.000 unbesetzte Stellen vakant sein. Noch im März 2020 verabschiedete die Bundesregierung ein neues Fachkräfteeinwanderungsgesetz, um der Zahl an unbesetzten Stellen entgegenzuwirken. Für die qualifizierte Zuwanderung von potenziellen Fachkräften wurden Services zur Verfügung gestellt und der bürokratische Aufwand verringert. Die Corona-Pandemie verhinderte aber einen messbaren Fachkräftezuwachs aus dem Ausland.
Während dieser Pandemie wurden in vielen Finanzinstituten die Defizite in der Digitalisierung sichtbar. Durch den verstärkten Homeoffice-Einsatz der Mitarbeiter, wurde die Dringlichkeit diverser Themen deutlich. Der massenhafte Umzug ins Homeoffice erfolgte primär mit dem Fokus auf Produktivität. Vernachlässigte Cyber-Security am Remote-Arbeitsplatz, zeigte sich an gestiegenen Zahlen von Phishing-Attacken. Der erhebliche Mehraufwand in den IT-Abteilungen ist ohne personellen Zuwachs nicht zu stemmen. In dieser Krisenzeit ist die Einstellung von Personal aber nicht so einfach. Die Kosten für zusätzliche Festanstellungen sind für viele Unternehmen aktuell nicht tragbar, obwohl diese zusätzlichen Arbeitskräfte dringend benötigt werden. Alternativ lässt sich dies nur durch externe Mitarbeiter als Dienstleister lösen.

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